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Bundesregierung hält am
Existenzvernichtungsprogramm im Transportgewerbe fest |
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BGL-Vorstand beschließt Informationskampagne und geht rechtlich gegen die Lkw-Maut vor. Mit Empörung hat der BGL-Vorstand auf die Beschlüsse der Bundesregierung reagiert, im Konjunkturprogramm II keinerlei Hilfsmaßnahmen für das in äußerster Not befindliche Transportgewerbe zu verankern. „Während für Wirtschaft und Verbraucher Milliarden an Hilfen durch das Bundeskabinett verabschiedet wurden, bleibt das Transportgewerbe auf der zum 01. Januar 2009 beschlossenen drastischen Mauterhöhung um durchschnittlich 50 % sitzen“, kritisiert BGL-Präsident Hermann Grewer. Eine Überwälzung in den Märkten gelingt in der dramatisch zugespitzten Wirtschaftskrise nur bedingt oder gar nicht. Angesichts der unmittelbar durch die Mauterhöhung bedrohten 40.000 Arbeitsplätze und 5.000 mittelständischen Unternehmen hatte die BGL-Spitze mehrfach und dringlich an die Bundesregierung und den Bundesrat appelliert, die Mauterhöhung auszusetzen. Das Gewerbe verkrafte angesichts der schwierigen Auftragslage in einer drastisch schrumpfenden Wirtschaft keine Mehrbelastungen. Die offenkundige Kaltschnäuzigkeit der Bundesregierung, das Massensterben im Gewerbe hinzunehmen, hat heute den BGL-Vorstand veranlasst, seine Öffentlichkeitskampagne zur Wirkung der Lkw-Mauterhöhung fortzusetzen. Bereits im Herbst vergangenen Jahres war eine auf Bundeskanzlerin Merkel fokussierte Medienkampagne unter dem Motto „Steuern, Maut und Inflation haben einen Schutzpatron“ mit guter öffentlicher Resonanz erfolgt. Die nunmehr vom Vorstand beschlossene Kampagne stellt wiederum die Verantwortung von Bundeskanzlerin Merkel in den Mittelpunkt. |
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